Dienstag , 30 August 2016

Exzenterschleifer Test – Die Testsieger im Vergleich

Wilkommen auf exzenterschleifer-ratgeber.de! Auf unserem Infoportal finden Sie alles Wissenswerte zum Thema, sowie den aktuellen diesjährigen Exzenterschleifer Test 2016 mit den besten Modellen im direkten Vergleich.

Der Exzenterschleifer hat nicht zu Unrecht den klassischen Schwingschleifer verdrängt, denn er lässt sich deutlich universeller einsetzen. Einzig das Schleifen von Ecken und Winkeln ist mit dem Exzenter erschwert, da der runde Schleifteller des Geräts mit diesen Formen kaum kompatibel ist. Abgesehen von dieser Einschränkung ist mit der Maschine aber so gut wie alles möglich. Doch worauf muss man achten, wenn die Anschaffung eines Schleifers bevorsteht?

Aktuelle Übersicht – Exzenterschleifer Test 2015:
 
Metabo
SXE 450 TT
Makita
BO5031K
Bosch
PEX 400 AE
Hazet
9033-2
Leistung350 Watt300 Watt350 WattDruckluft (6,3 bar)
Schwingzahlmax. 11.000 RPMmax. 12.000 RPMmax. 21.200 RPMmax. 12.000 RPM
Schwingkreis2,8mm + 6,2mm2,8mm2,5mm5mm
Scheibenteller150mm Ø125mm Ø125mm Ø150mm Ø
Gewicht2,2 kg1,3 kg1,9 kg1,85 kg
Testurteil
sehr gut (1,3)sehr gut (1,5)gut (2,0)gut (2,2)
Preis ab
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Der Testsieger: Metabo SXE 450 TurboTec – zum Testbericht
Unser diesjähriger Testsieger kommt aus dem Hause Metabo. Der SXE 450 TurboTec überzeugt mit großer Leistung und einem super Schleifergebnis.

Metabo 600129000 Exzenterschleifer SXE 450 Turbo Tec

Preis ab: EUR 162,90

4.7 von 5 Sternen (31 Kundenmeinungen auf amazon.de)

Platz 2: Makita BO5031K – zum Testbericht
Der zweite Platz geht an den BO5031K aus dem Hause Makita. Dieses leistungsstarke Modell musste sich nur knapp dem Metabo SXE 450 TurboTec geschlagen geben.

Makita BO5031K Exzenterschleifer im Koffer 125 mm Ø

Preis ab: EUR 166,80

4.8 von 5 Sternen (26 Kundenmeinungen auf amazon.de)

Platz 3: Bosch PEX 400 AE – zum Tesbericht
Den dritten Platz sichert sich unser diesjähriger Preis-/ Leistungssieger aus dem Hause Bosch. Der PEX 400 AE überzeugte unter anderem durch seine Handlichkeit.

Die Funktionen eines Exzenterschleifers

exzenterschleifer testDer Exzenterschleifer wird häufig als eine Variante des Schwingschleifers bezeichnet, obwohl er relativ wenig mit ihm gemein hat. Sowohl der klassische Schwingschleifer als auch der Exzenter sind handgeführte Elektrogeräte. Damit erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Während man mit den verschiedenen Aufsätzen des klassischen Schwingschleifers eher Oberflächen aus Hart- und Weichholz bearbeitet, lässt sich mit Exzenterschleifern auch Plastik, Glas, Kunststoff oder Metall glätten.

Der Grund für diese Unterschiede liegt in der Bauweise der Geräte. Schwingschleifer tragen auf einer exzentrisch angeordneten Metallplatte viereckiges Schleifpapier, das mit Klettverschlüssen oder anderweitiger Kletthaftung befestigt ist und über die Bewegung des Motors in kreisförmiges Schwingen versetzt wird. Der Exzenterschleifer zeichnet sich dagegen durch eine rotierende Schleifscheibe aus.

Der meist runde Schleifteller sitzt exzentrisch auf der Achse des Antriebs, sodass das Zentrum der Schleifscheibe zusätzliche Kreisbewegungen ausführt. Durch diese Bauweise lässt das Gerät anders als der klassische Schwingschleifer gänzlich glatte Oberflächen entstehen. Während Schwingschleifer kreisförmige Riefen hinterlassen, entstehen mit dem Exzenter keinerlei Rillen, da das Gerät zwischen Schwing- und Drehbewegungen wechselt.

Aus diesem Grund eignen sich Exzenter deutlich besser zu Feinschliff und Politur sämtlicher Oberflächen. Eine leistungsfähige Sonderform des Exzenterschleifers ist der Getriebeexzenterschleifer, der über ein zusätzliches Getriebe die Einstellung zweier Stufen ermöglicht. Der erste Gang ist in der Regel zum Grobschliff, der zweite dagegen für Feinschliff und Politur der Oberflächen gedacht.

Die Schleifscheibe sorgt für hohe Anpassungsfähigkeit

Auf ebenen Oberflächen kann das Gerät genauso zum Einsatz kommen, wie auf gewölbten Flächen. Lackierte oder anderweitig beschichtete Flächen sind für Exzenterschleifer ein ebenso geeigneter Untergrund, wie unbehandelte Flächen. Ausschlaggebender Punkt für die zielorientierte Bearbeitung ist die Wahl der richtigen Schleifscheibe. Der Anwender spannt das jeweilige Schleifstück vorab in der Regel in einen Schraubstock ein, damit es nicht verrutschen kann.

Ist das Werkstück fixiert, so wählt der Anwender eine Schleifscheibe mit der Körnung aus, wie sie sich für das jeweilige Material und das jeweilige Vorhaben anbietet. Eine Schleifscheibe mit einer groben Körnung zwischen 40 und 80 eignet sich beispielsweise zur Entfernung von Lacken, nicht aber für den Feinschliff. Extrem feine Ergebnisse erzielt man eher mit Körnungen zwischen 200 und 400.

Die ausgewählte Schleifscheibe befestigt der Anwender mittels Klett auf dem Gerät. Die Löcher des Papier sollten exakt über den Löchern des Schleiftellers liegen, da der gleich anfallende Staub ansonsten nicht abgesaugt werden kann.

Vorsicht vor Überhitzung

metabo exzenter in der praxisBevor es ans Schleifen geht, passt man die in der Regel variable und stufenlos verstellbare Drehzahl an seine jeweiligen Ansprüche an. Zur Orientierung gilt: Je feiner das Schleifpapier, desto höher die Drehzahl. Ist diese Einstellung erledigt und sitzt alles fest, so kann der Schleifgang beginnen. Der Anwender zieht das Gerät dabei sowohl zu Grobschliff, als auch Politur immer parallel zur Arbeitsfläche. Er darf die Maschine nicht zu fest über das Werkstück ziehen, da das Gerät unter zu großem Druck in kürzester Zeit überhitzt.

Überhitzungen machen sich wiederum auch auf der bearbeiteten Fläche bemerkbar und verfärben beispielsweise Holz. Da die Belüftungsschlitze des Exzenterschleifers der Überhitzung entgegenwirken sollen, müssen diese Schlitze immer frei bleiben. Gegebenenfalls sollte der Anwender sie auch während des Schleifgangs immer wieder säubern, um auf Nummer sicher zu gehen.

Feine Flächen durch feine Unterschiede

Im Hobby-Bereich sind Exzenterschleifer wegen ihrer universellen Verwendbarkeit die am häufigsten genutzten Schleifmaschinen. Die einzelnen Modellarten der Maschine unterscheiden sich in Leistung, Umfang des Schleifkreises, Drehzahl in Leerlauf sowie Zwangsrotation, aber auch Handlichkeit, sowie Führung und Regelbarkeit. Die Leistung ist von den genannten die am wenigsten ausschlaggebende Eigenschaft, da bei der Arbeit mit dem Exzenter dem Schleifpapier die größere Bedeutung zukommt.

Eine Leistung zwischen 200 und 400 Watt ist daher absolut ausreichend. Die Führung ist ein schon deutlich relevanteres Merkmal, als die reine Leistung. Einige Modelle führt der Anwender beispielsweise frei. Andere führt er dagegen mit Zwangsführung. Zwangsgeführte Exzenter leisten in der Regel einen messbar höheren Abtrag, was der Politur entgegen kommt. Genauso wichtig ist die Regelbarkeit des Geräts. Die Drehzahl sollte sich immer verstellen lassen, damit die Vielseitigkeit der Maschine gewährleistet bleibt.

Qualitativ hochwertige Maschinen verfügen neben dieser Regeleinheit über eine Tellerbremse, die bei Betätigung für das Arbeitsstück schonend die jeweilige Drehzahl drosselt. Neben diesen Unterschieden bleibt der Schwingkreis eines der ausschlaggebenderen Qualitätsmerkmale, weil auch dessen Umfang über die Abtragleistung und Feinheit des Schleifergebnisses bestimmt. Aus Gründen der Handlichkeit kann ein Anwender statt einem 150-Teller-Gerät aber beispielsweise auch ein 125-Teller-Gerät bevorzugen, wenn er mit dem etwas weniger feinen Schleifergebnissen leben kann.

Für die Drehzahl gilt letztlich je höher, desto besser. Die Drehzahl in der Rotation ist dabei noch entscheidender als die Leerlaufdrehzahl. Welche Modellart für den Einzelnen die bessere Wahl ist, entscheidet einzig und allein der persönliche Anspruch. Nur, wer genau weiß, welches Schleifergebnis er zu welchen ergonomischen Bedingungen erzielen möchte, wird die richtige Wahl treffen können.

Um Sie bei der Kaufentscheidung beratend zu unterstützen haben wir die besten Modelle in unserem Exzenterschleifer Test auf Herz und Nieren geprüft.

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